Elektrizitätswerk Goldbach – Hochspannung im Chefsessel

Am 09.07.2026 unternahm die Klasse 6b im Rahmen des Geografieunterrichts eine Exkursion nach Goldbach zum lokalen Stromanbieter. Wir wurden freundlich in Empfang genommen und in die Chefetage geführt, wo wir im Konferenzraum auf luxuriösen Ledersesseln Platz nehmen durften. Gut versorgt mit Getränken lauschten die Schülerinnen und Schüler der anschaulichen Präsentation von Herrn Beyer. An vielen Stellen wurde die Klasse mit einbezogen und musste zum Beispiel den Stromverbrauch von Haushaltsgeräten schätzen. Herr Beyer betonte, dass die Stromerzeugung in Deutschland bis 2045, also in 19 Jahren, klimaneutral, d. h. ohne das Verbrennen von fossilen Energieträgern wie Kohle oder Gas, stattfinden wird. Als aktuelles Problem auf dem Weg zur Klimaneutralität benannte Herr Beyer die fehlende Möglichkeit, Strom im großen Stil zu speichern und zu transportieren. Er berichtete, dass schon heute doppelt so viel Strom durch regenerative Energieträger gewonnen wird als insgesamt in Deutschland verbraucht wird. Nachdem alle Fragen der 6b beantwortet waren und sich der Klassensprecher bei Herrn Beyer bedankt hatte, machten wir uns auf den Weg zur Einhausung der Autobahn A3, um die dortige Photovoltaikanlage in Augenschein zu nehmen. Der anstrengende und lehrreiche Schultag wurde im Klassenzimmer beschlossen. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Eindrücke des Tages verarbeiten und sollten ihr klimaneutrales Haus der Zukunft planen. Es entstanden einige interessante Entwürfe, die an der Tafel ausgestellt und besprochen wurden.

Text: V. Elbert
Bilder: M. Elbert