Lesen für Unicef

In Madagaskar ist es nicht selbstverständlich, dass alle Kinder zur Schule gehen können. Vor allem Kinder aus den ärmsten Familien haben schlechte Chancen auf Bildung. Dabei ist diese die wichtigste Voraussetzung, um der Armut zu entkommen und die Chance auf ein besseres Leben zu haben.

Daher veranstaltete die Klasse 5g im Rahmen des Deutschunterrichts eine Lesewoche, mit der das Projekt „Lesen für UNICEF“ unterstützt wurde.

Bei dieser Aktion lasen die Schülerinnen und Schüler im Unterricht das Buch „Mission Roboter – Ein spannender Fall für die Glücksagentur“, welches sie von der Buchhandlung Lese-Insel im Rahmen der Buch-Gutschein-Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ gespendet bekamen. Bei strahlendem Sonnenschein hatte sich die Klasse ein paar Tage zuvor gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Krull und Frau Leibl auf den Weg nach Goldbach gemacht, um ihre Exemplare in Empfang zu nehmen und interessante Informationen über den Buchhandel zu erhalten.

Die erlesenen Seiten wurden anschließend schriftlich in einem Leseprotokoll festgehalten. Eltern, Verwandte und Freunde waren aufgerufen, pro gelesener Seite bzw. mit einem festen Betrag die Leseleistung ihres Kindes zu belohnen.

Herr Fleckenstein, der Leiter der örtlichen UNICEF-Gruppe Aschaffenburg, hatte sich außerdem bereit erklärt, die Klasse im Laufe der Lesewoche in einer Unterrichtsstunde im Fach Geografie zu besuchen und gewährte den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Lebensbedingungen und Bildungsmöglichkeiten der Kinder in Madagaskar. Eindrucksvoll verdeutlichte er, wie groß die Armut und wie schwierig ein Schulbesuch auf dieser Insel auch heutzutage noch ist.

Im Anschluss an die Lesewoche sammelten die Kinder die „erlesenen“ Spenden bei den Sponsoren ein. Stolze 600€ wurden schließlich an Unicef übergeben. Hiermit können beispielsweise 200 Schulrucksäcke oder 1500 Hefte und Bleistifte in Madagaskar angeschafft werden.

Von ganzem Herzen möchten wir uns bei Frau Rausch und Frau Heeg-Zenglein von der Buchhandlung Lese-Insel in Goldbach, bei Herrn Fleckenstein von Unicef sowie bei all unseren Sponsoren, die uns bei dieser Aktion unterstützten, bedanken, denn: „Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ - Afrikanisches Sprichwort


Klasse 5g mit Frau Leibl

 

 

Zurück